Kurzdarmsyndrom
(short bowel syndrome)

Die Erkrankung „Kurzdarmsyndrom“ zeichnet sich durch den Funktionsverlust von Teilen des Dünndarms ab. Bei Erwachsenen tritt eine solche Störung meist als Folge einer operativen Entfernung von Dünndarmabschnitten auf. Unter anderem bei Morbus Crohn, einem Mesenterialinfarkt, Verletzungen im Bauchraum oder Darmverschlingungen. Durch eine Verringerung der Resorptionsfläche des Darms ist vorübergehend oder dauerhaft die Fähigkeit eingeschränkt, den Eiweiß- und Energiestatus, den Flüssigkeits- und Elektrolytstatus sowie den Mikronährstoffstatus mit normaler Kost aufrechtzuerhalten. Dies macht eine dauerhafte parenterale Ernährung erforderlich, um ausreichend mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt zu werden.

Was tut Healthcare Deutschland für Kurzdarmsyndrom Patienten?

Healthcare unterstützt in Deutschland, bald auch Österreich und Schweiz SBS Patienten im sachgemäßen Umgang mit der subkutanen Selbstinjektion eines neu in Deutschland zugelassenen Medikamentes, welches zu einer verbesserten Struktur und Funktion der Darmschleimhaut führt, so das Flüssigkeit und Nährstoffe besser resorbiert werden können. Ziel ist es die parenterale Ernährung zu reduzieren, was zu einer erheblichen Steigerung der Lebensqualität führt.

Ein Team aus speziell für das SBS ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpflegern unterstützt die bereits bestehende medizinische Versorgung und Begleitung des Medikamentes mit dem Tedu-Reha Coach Service. Die Schulung des Patienten erfolgt in regelmäßigen häuslichen Besuchen, in denen das Training in subkutaner Selbstverabreichung, Unterstützung im Umgang mit speziellen Effekten vermittelt wird.

Sind Sie selbst betroffen, Angehöriger eines Betroffenen oder behandelnder Arzt?
Rufen Sie unseren Kundenservice an - wir erklären Ihnen gerne den Ablauf einer Heimtherapie.

Unser Service erbringen wir in enger Abstimmung mit behandelnden Ärzten, Meinungsbildnern und Selbsthilfegruppen.

Ursachen

Die häufigsten Ursachen, die eine operative Darmentfernung (Darmresektion) nötig machen, die zur Ausprägung des Kurzdarmsyndroms führen, sind:

  • akute Gefäßverschlüssen des Darmes (Mesenterialinfarkt)
  • umfangreiche oder wiederholte Darmresektion bei Morbus Crohn
  • Tumore oder Verletzungen
  • Bewegungsstörungen (Motilitätsstörungen) des Darmes
  • Folgen einer vorangegangenen Bestrahlungstherapie im Bereich des Bauchraumes

Krankheitsentwicklung

Die operativen Entfernungen des Dünn- und manchmal auch Teilen des Dickdarms können die Funktionsfähigkeit des Magen-Darmtraktes so weit beeinflussen, dass für den Körper notwendige Nährstoffe, Wasser, Mineralien und bestimmte Vitamine nicht mehr ausreichend aufgenommen werden können. Das Ausmaß der Beschwerden ist abhängig davon, welche Teile des Darmes und wie viel entfernt worden sind. Nach einer solchen Operation versucht der Körper in einer sogenannten Adaptionsphase zunächst die fehlenden Funktionen des Darms auszugleichen. Diese Anpassungsphase kann bis zu zwei Jahre andauern. In der Regel passen sich die verbleibenden Teile des Dünndarms strukturell und funktionell an, so dass die Ausfälle teilweise kompensiert werden können. Viele Betroffene benötigen dann je nach Ausmaß der Störung dauerhaft zusätzlich eine parenterale Ernährung, um ausreichend mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt zu werden. Zu den Risiken einer parenteralen Ernährung gehören Komplikationen, wie lebensbedrohliche Infektionen, Thrombosen, Leber- und Nierenschäden.

Befunde und Symptome

Die operativen Entfernungen des Dünn- und manchmal auch Teilen des Dickdarms können die Funktionsfähigkeit des Magen-Darmtraktes so weit beeinflussen, dass für den Körper notwendige Nährstoffe, Wasser, Mineralien und bestimmte Vitamine nicht mehr ausreichend aufgenommen werden können. Das Ausmaß der Beschwerden ist abhängig davon, welche Teile des Darmes und wie viel entfernt worden sind. Nach einer solchen Operation versucht der Körper in einer sogenannten Adaptionsphase zunächst die fehlenden Funktionen des Darms auszugleichen. Diese Anpassungsphase kann bis zu zwei Jahre andauern. In der Regel passen sich die verbleibenden Teile des Dünndarms strukturell und funktionell an, so dass die Ausfälle teilweise kompensiert werden können. Viele Betroffene benötigen dann je nach Ausmaß der Störung dauerhaft zusätzlich eine parenterale Ernährung, um ausreichend mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt zu werden. Zu den Risiken einer parenteralen Ernährung gehören Komplikationen, wie lebensbedrohliche Infektionen, Thrombosen, Leber- und Nierenschäden.

Therapie

Bereits vor der Darmoperation wird idealerweise eine bevorstehende Fehl- oder Mangelernährung durch Trink- oder Sondennahrung ausgeglichen. Spätestens jedoch bei Ausbildung eines Kurzdarmsyndroms erhält der Patient eine auf sein Krankheitsbild abgestimmte Ernährungstherapie.

Healthcare Deutschland ist Spezialist in der Heimtherapieversorgung Ihrer Erkrankung

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